Vom Enkelkind · Indisch
Kichererbsenmehl-Curry
Wärmendes Kichererbsen-Curry mit kernigem Sorghum-Fladenbrot. Einfach und lecker!
Das Geheimnis in 3 Sätzen
Das Curry besteht aus 240 ml geröstetem Kichererbsenmehl, das unter ständigem Rühren in 710 ml siedendes Wasser eingearbeitet wird, um die sämige Bindung zu erzeugen. Die Würze liefern Senfkörner, Kreuzkümmel und Thai-Chilis, die in Rapsöl angebraten wurden. Die 10 bis 15 cm großen Fladenbrote werden aus Sorghummehl und Ghee gefertigt. Die richtige Teigkonsistenz erreicht man durch...

Schritt für Schritt
Für das Zunka das geröstete Mehl, Salz und Kurkuma in einer mittelgroßen Schüssel vermischen.

Das Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Senfkörner hinzufügen, die Pfanne abdecken und braten, bis die Körner aufhören zu springen (ähnlich wie Popcorn), etwa 30 Sekunden. Die Kreuzkümmelsamen in das heiße Öl streuen; sie werden sofort brutzeln, eine rötlich-braune Farbe annehmen und nussig duften. Zwiebel und Chilis hinzufügen und pfannenrühren, bis die Zwiebel an den Rändern leicht braun ist, 5 bis 8 Minuten.

3 Tassen Wasser eingießen. Sobald es zu köcheln beginnt, die Mehlmischung einstreuen und dabei ständig rühren, um Klumpenbildung zu vermeiden. Die Mischung beginnt sofort einzudicken und bildet ein pastöses Curry, das rötlich-braun ist mit violetten und grünen Sprenkeln. Den Koriander einrühren und beiseite stellen.
Für das Bhaakar das Sorghummehl und Salz in einer Küchenmaschine vermischen. Das Ghee hinzufügen und durch Pulsieren in das gesalzene Mehl einarbeiten, sodass das Ghee zu erbsengroßen Kugeln wird. (Diese Klümpchen aus geklärter Butter liefern das Fett, das das Fladenbrot schön blättrig macht.)
Nach und nach etwa ⅔ Tasse Wasser in kleinen Mengen (ein paar Esslöffel auf einmal) hineinträufeln lassen und die krümelige Mischung weiter pulsieren, bis sie beginnt, sich zu einer weichen Kugel zu verbinden. Den Teig auf ein Schneidebrett oder eine andere trockene Oberfläche geben und sanft zu einer glatten Kugel kneten. (Aufgrund des geringeren Proteingehalts wird er nie die gleiche Konsistenz wie ein Weizenmehlteig haben.) Wenn er etwas klebrig ist, die Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den Teig in 8 Portionen teilen.

Eine kleine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze vorheizen. Eine Teigportion auf Wachspapier legen und flachdrücken. Weiter ausdehnen, bis ein gleichmäßiger Kreis von 10 bis 15 cm Durchmesser und ca. 3 mm Dicke entsteht (er muss nicht perfekt rund sein). Vorsichtig vom Papier abziehen und in die Pfanne geben. Braten, bis die Unterseite leicht glänzt und hellbraune Flecken hat, 2 bis 4 Minuten. Wenden und die andere Seite ebenso braten, 2 bis 3 Minuten. Die Oberseite mit Ghee bestreichen, wenden und ca. 30 Sekunden anbraten. Die zweite Seite ebenfalls mit Ghee bestreichen und 30 Sekunden anbraten. Das Brot in Alufolie wickeln, damit es feucht bleibt. Mit den restlichen Teigkreisen wiederholen.

Das Zunka mit dem Bhaakar servieren.

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Zutaten tauschen? Vorbereiten? Omi kennt „Kichererbsenmehl-Curry“ auswendig.
Häufige Fragen zu Kichererbsenmehl-Curry
Wie verhindere ich Klumpen im Kichererbsen-Curry?
Das geröstete Kichererbsenmehl wird direkt in das köchelnde Wasser eingestreut. Dabei muss ständig gerührt werden, da die Mischung sofort beginnt einzudicken und sonst Klumpen bildet.
Woraus besteht das traditionelle Fladenbrot?
Das Bhaakar wird aus 480 ml Sorghum- oder Hirsemehl, Salz und 2 Esslöffeln Ghee hergestellt. Durch das schrittweise Hinzufügen von Wasser und kurzes Pulsieren in der Küchenmaschine entsteht ein formbarer Teig.
Welche Chilis eignen sich für die Schärfe?
Das Rezept sieht vier frische grüne Thai-, Cayenne- oder Serrano-Chilis vor. Diese werden samt Kernen in feine Scheiben geschnitten und mitgekocht, um die charakteristische Schärfe zu erzielen.
Weitere Varianten
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