Omas Klassiker · Deutsch
Anisplätzchen
Himmlisch duftende Anisplätzchen, so luftig und zart, da greift man gerne zu.
Das Geheimnis in 3 Sätzen
Anisplätzchen bestehen aus einem Schaumteig mit 4 Eiern, Zucker, Puderzucker und 500 g Mehl. Hirschhornsalz wird in Wasser gelöst untergeknetet, um die Bildung der typischen Füßchen bei niedriger Backhitze zu fördern. Die Plätzchen werden auf Anissamen gesetzt und hell ausgebacken. Eine bestimmte Vorbereitung der Eier garantiert dabei das Volumen...

Schritt für Schritt
Löse 0,33 TL Hirschhornsalz in 1 TL Wasser auf. Reibe die Schale von 1 Zitrone fein ab. Nimm eine Schüssel aus Glas oder Edelstahl: Aluminium kann mit Eiern oder Zitronensäure reagieren und den Geschmack verändern.

Schlage 4 Eier, 250 g feinen Zucker, 250 g Puderzucker, 1 Zitronenschale, 1 TL Vanilleextrakt und 1 Prise Salz 15 Minuten dick und hell. Zimmertemperierte Eier schäumen schneller. Salz macht die Plätzchen zarter. Nicht länger schlagen, sonst wird die Masse körnig.

Knete 0,33 TL gelöstes Hirschhornsalz und 500 g Mehl nur kurz unter, bis ein glatter Teig entsteht. Zu langes Kneten macht die Plätzchen durch zu viel Gluten zäh. Ruhen ist optional, erleichtert aber das Verarbeiten.

Rolle den Teig aus, drücke ihn in Modeln oder stich Plätzchen aus. Bestreue die Backbleche mit 1 EL Anissamen und setze die Plätzchen darauf.

Backe die Plätzchen bei 150 °C 20 Minuten. Dabei sollen sie aufgehen, Füßchen bilden und trocken sein, aber hell bleiben.

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Häufige Fragen zu Anisplätzchen
Warum haben meine Anisplätzchen keine Füßchen?
Die Bildung der Füßchen wird durch das gelöste Hirschhornsalz und das Backen bei niedriger Hitze begünstigt. Auch das Aufschlagen von Eiern mit Zimmertemperatur sorgt für die nötige Stabilität der Masse.
Kann man Anisplätzchen auch ohne Modeln machen?
Ja, der Teig lässt sich nach dem Kneten einfach ausrollen und mit herkömmlichen Formen ausstechen. Entscheidend für das Aroma ist das anschließende Aufsetzen auf die Anissamen auf dem Backblech.
Was ist das Geheimnis für luftige Anisplätzchen?
Die Basis bildet eine Schaummasse aus Eiern, Zucker und Puderzucker, die intensiv aufgeschlagen wird. Das Mehl wird danach nur kurz untergeknetet, um die Struktur nicht zu zerstören.
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