Omas Klassiker · Deutsch
Anis-Plätzchen
Feine Anis-Plätzchen, die auf der Zunge zergehen und nach mehr schmecken!
Das Geheimnis in 3 Sätzen
Anis-Plätzchen bestehen aus 4 Eiern, je 250 g feinem Zucker und Puderzucker, 500 g Mehl, 0,3 TL Hirschhornsalz, Vanille, Zitrone und Anissamen. Nach dem Kühlen wird der Teig 1 cm dick ausgerollt, mit Modeln geprägt und vor dem Backen bei niedriger Ofenhitze 24 Stunden getrocknet. Wie lange der Teig ruhen muss, zeigt die Anleitung.

Schritt für Schritt
Eier mit Zimmertemperatur 15 Minuten richtig schaumig schlagen. Beide Zuckersorten langsam einrieseln lassen und weiterrühren, bis die Masse weiß und cremig ist. So bleiben die Plätzchen zart und werden später nicht körnig.

0.3 TL Hirschhornsalz in etwas Wasser lösen. Mit 1 TL Vanilleextrakt, 1 Stk Zitronenschale und einer Prise Salz in die Eiermasse rühren. Das Salz macht die Eier zarter, verhindert eine gummiartige Textur und betont das Zitrusaroma.
500 g Mehl nach und nach 5 Minuten unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig kühl ruhen lassen.

Teig ca. 1 cm dick ausrollen. Mit Springerle-Modeln Motive eindrücken, ausschneiden und auf ein mit 2 EL Anissamen bestreutes Blech legen.

Die geformten Plätzchen 24 Stunden bei 20°C Raumtemperatur trocknen lassen. Eine leichte Haut zeigt: Sie sind bereit, wenn die Oberfläche beim vorsichtigen Berühren nicht mehr klebt. So bekommen sie beim Backen ihr typisches „Füßchen“.
Bei 150°C 20 Minuten backen, bis die Plätzchen aufgegangen sind, aber hell bleiben.

Lass es dir schmecken!
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Zutaten tauschen? Vorbereiten? Omi kennt „Anis-Plätzchen“ auswendig.
Häufige Fragen zu Anis-Plätzchen
Warum müssen Anis-Plätzchen vor dem Backen 24 Stunden trocknen?
Das Trocknen bei Raumtemperatur sorgt dafür, dass sich auf der Oberfläche der geformten Plätzchen eine leichte Haut bildet. Dieser Schritt ist essenziell, damit das Gebäck beim Backen im Ofen kontrolliert aufgeht und seine Form behält.
Welche Funktion hat das Hirschhornsalz im Teig?
Das Hirschhornsalz dient in diesem Rezept als Triebmittel. Vor der Zugabe zur Eiermasse wird es in etwas Wasser aufgelöst, um sich gleichmäßig im Teig zu verteilen und das Gebäck beim Backen bei niedriger Hitze aufgehen zu lassen.
Warum schlägt man die Eier für den Teig bei Zimmertemperatur auf?
Eier mit Zimmertemperatur schäumen beim Aufschlagen deutlich schneller auf als kalte Eier. Dadurch entsteht eine besonders luftige Schaummasse, in die der feine Zucker und Puderzucker langsam eingerührt werden.
Weitere Varianten
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