Omas Klassiker · Deutsch
Klöße mit Brotfüllung
Hausgemachte Kartoffelklöße, außen zart, innen kernig, einfach perfekt zu Braten und Soße!
Das Geheimnis in 3 Sätzen
Die Herstellung stabiler Kartoffelklöße erfordert das restlose Ausdrücken roher Kartoffeln bis zur Staubtrockenheit. Beim Garprozess entscheidet die Wassertemperatur: Die Klöße dürfen ausschließlich bei etwa 90 Grad Celsius ziehen, niemals sprudelnd kochen. Ein simpler physikalischer Trick beim Formen verhindert zudem das Festkleben an den Handflächen.

Schritt für Schritt
Schäle ein Drittel der Kartoffeln (ca. 500 g), koche sie in Salzwasser 20 Minuten weich und drücke sie sofort heiß durch die Kartoffelpresse. So kann Dampf entweichen und der Brei wird trocken und locker.

Schäle die restlichen zwei Drittel (ca. 1 kg) und reibe sie fein in eine Schüssel mit Wasser. Drücke die Masse in einem sauberen Küchentuch extrem fest aus, bis sie trocken ist. Lass das Auffangwasser stehen, damit sich die Stärke absetzt.
Gieße das Wasser vorsichtig ab und gib die abgesetzte weiße Stärke zu den ausgepressten rohen Kartoffeln. Mische den heißen Kartoffelbrei unter. Verknete alles 10 Minuten zu einem formbaren Teig. Falls nötig, gib 2 EL Grieß zur Bindung dazu.
Schneide 2 altbackene Weißbrote oder Brötchen in Würfel und röste sie in 2 EL Butter goldbraun. Befeuchte deine Hände mit kaltem Wasser, forme Klöße und drücke einige Croûtons hinein. Verschließe sie gut.

Gib zuerst einen kleinen Probekloß ins siedende Salzwasser. Zerfällt er, knete noch etwas Stärke ein. Hält er zusammen, lass alle Klöße bei milder Hitze 20 bis 25 Minuten ziehen, bis sie oben schwimmen.

Lass es dir schmecken!
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