Omas Klassiker · Deutsch
Bayerische Creme
Luftig-leichte bayerische Creme, ein Traum, der auf der Zunge zergeht.
Das Geheimnis in 3 Sätzen
Bayerische Creme basiert auf einer Crème Anglaise, die durch kalt eingeweichte Gelatine gebunden und über Eiswasser gerührt wird, bis sie andickt. Die feste Struktur entsteht, indem steif geschlagene Sahne unter die gestockte Masse gehoben wird. Ein entscheidendes Detail beim Unterheben verhindert dabei, dass das Dessert zusammenfällt.

Schritt für Schritt
Weiche zuerst die 2 Blattgelatine in kaltem Wasser ein. Erhitze 250 ml Milch mit dem Vanillemark und der ausgekratzten 1 Vanilleschote langsam, aber nicht kochen. Nimm einen Topf aus Edelstahl oder eloxiertem Aluminium, damit die Aromen rein bleiben und keine unerwünschten Reaktionen entstehen.

Schlage 3 Eigelb mit 50 g Puderzucker hell und schaumig, bis beim Herausziehen des Rührers ein „Band“ entsteht. Rühre die heiße Milch langsam in die Eimasse. So stockt das Eigelb nicht zu schnell und die Creme bleibt glatt.

Gib die Masse zurück in den Topf und rühre sie bei milder Hitze 10 Minuten, bis sie eindickt und den Löffelrücken überzieht. Die Creme darf höchstens 80°C heiß werden und nicht kochen.

Drücke die 2 Blattgelatine gut aus und löse sie in der warmen Creme auf. Gieße alles durch ein Sieb in eine Schüssel und schlage die Creme über Eiswasser 15 Minuten kalt. So beginnt sie zu stocken und erreicht den Stockpunkt, bevor die Sahne dazukommt.

Sobald die Masse geliert ist und den Stockpunkt erreicht hat, hebst du 300 ml steif geschlagene Sahne vorsichtig unter: erst ein Drittel einrühren, dann den Rest unterheben. So bleibt die Creme locker und gleichmäßig. Fülle sie in Förmchen und stell sie kühl.

Lass es dir schmecken!
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